Perspektive
Ist Anforderungsmanagement in Zeiten von KI noch aktuell?
Gerade neue Möglichkeiten brauchen eine klare Vorstellung davon, was sie im Unternehmen bewirken sollen.
KI kann viele Arbeitsschritte beschleunigen und neue Lösungen ermöglichen. Die entscheidenden Fragen bleiben: Welches Problem soll gelöst werden? Für wen? In welchem Prozess? Woran erkennen wir, dass die Lösung funktioniert?
Das sind vertraute Fragen aus dem Anforderungsmanagement. Seine Methoden helfen, Erwartungen zu klären, Beteiligte einzubeziehen, Randbedingungen sichtbar zu machen und aus einer Idee ein überprüfbares Vorgehen zu entwickeln.
Von der Möglichkeit zum Anwendungsfall
Eine Einführung beginnt sinnvollerweise mit konkreten Aufgaben im Unternehmen. Mitarbeitende kennen die Abläufe, Reibungen und Ausnahmen. Aus Gesprächen und Beobachtungen lassen sich Anwendungsfälle ableiten, deren Nutzen und Umsetzbarkeit gemeinsam geprüft werden.
Die Leitfrage: Was soll sich für Kunden, Mitarbeitende oder Prozesse verbessern – und welche Anforderungen muss eine Lösung dafür erfüllen?
Prozesse, Verantwortung und Veränderung
Eine technische Lösung allein verändert noch keine Arbeitsweise. Rollen, Daten, Entscheidungspunkte und Schnittstellen müssen zum neuen Vorgehen passen. Die Einführung braucht Rückmeldung aus der Praxis und die Bereitschaft, das Konzept anzupassen.
Hier verbinden sich Anforderungsmanagement, Prozessgestaltung und Veränderungsbegleitung. Ich unterstütze dabei, Aufgaben zu strukturieren, Interessen zusammenzuführen und einen tragfähigen Einstieg in neue Arbeitsweisen zu entwickeln.
Über einen Anwendungsfall sprechen